
Archive for November, 2007

doing Mexico v: the spawning video … yeeha :)
Saturday, November 24th, 2007

doing Mexico iv from Merced, CA: back into the void
Saturday, November 24th, 2007
hurricane dean hat puerto morelos ziemlich verschont und hat weiter suedlich Schaden angerichtet! Dennoch: fuer 2 Tage gab es Wind der Kategorie ‘tropical storm’ und krasse gewitter, und dagegen ist so ein unwetterchen in deutschland wirklich picknick wetter! wie dem auch sei, die hurricane-meets-beach-night haben wir in einem stabilen steinhaus verbracht, wasservorraete wurden angeschafft, aber nix groesseres ist passiert. am naechsten tag gings raus wellen und zerstoerung anschauen! wie SEHR es abging kann man vielleicht daran erkennen, wie verbogen die palmen sind und, dass es einen zaun bis auf das Gatter komplett aus den Angeln gehoben hat. des tags zuvor haben wir routinemaessig ein touri programm geplant: Tulum, die wahrscheinlich schoenste Maja Staette, weil direkt am Meer und so. Die Autobahn auf dem Weg dorthin war leer, aber wir hatten die richtige Entscheidung getroffen: die Farbe des Meeres dort ist schon eher irreal, so schoen ist das und das beste ist, dass man ins direkt an der site ins Meer kann. Cool!
der 2te monat in mexico war wirklich … quite exciting! nachdem anfang des monats noch nicht viel los war und ich schon kurz davor war einen blog eintrag mit dem titel: “all we need is sex, all we get is hurricanes” zu schreiben, gings am 01.09.2007 voll ab. Erst hat die eine Art Acropora gespawnt (das war noch sehr zivilisiert), 2 (?) Tage spaeter die andere Art, Montastraea, und das war wirklich wie im Kino. Man ist bei Nacht unter Wasser waitin for something to happen und dann geht s auf einmal los und alle Korallen fangen an Eier und Spermien ins Wasser zu lassen. Man selbst mittendrin und weiss gar nicht was abgeht: braune, dicke Tropfen und es regnet nach oben ;) ! Bitte schaut euch das Video an (auf www.dailydigest.voolstra.de), um einen eindruck davon zu erhalten, was abgeht! GEIL GEIL GEIL! Auch das Bild von der Ausbeute ist sehr lehrreich: ich denke ein coral Ei ist am Ende wesentlich teurer als Kaviar…aber was tut man nicht alles fuer die Wissenschaft…
Naja, und das war dann auch der Zeitpunkt wo an Schlaf nicht mehr zu denken war, denn diese larven brauchen CONSTANT NURSERY. Wir haben das wie bei der Navy gemacht: 4 hours on, 8 hours off, also 2 Schichten pro Tag: 12h-4h, 4h-8h, 8h-12h morgens und abends. Ich hatte die 8h-12h Schicht und hab schon gedacht “lucky me”, aber denkste: jeder Schicht wurde ein Professor zugeteilt und unsere Schicht hat wirklich den Drachen bekommen. Das kann man (und soll man vielleicht auch) NICHT wiedergeben. Die war auf jeden Fall total durchgeknallt. Wo andere Leute einen Filter haben, kommt s dann ungefiltert aus ihrem “pie hole”. Die Alte machte keinen Gefangenen! Ich war die ersten 3 Naechte sowieso durchgehend wach, weil wir DNA und RNA aus den frischen Eiern isoliert haben. Da gibt s halt kein Warten bis zum naechsten Morgen: die frische Ware will verarbeitet werden: no excuses!
Meine erste Woche sah also so aus: nachmittags tauchen, nachts tauchen, species 1 coral spawn, zurueck um 0.00h, isolate RNA/DNA bis 4.00h: schlafen, 8.00h: Schichtbeginn, 12.00h: Mittagessen, und dann war auch schon wieder tauchen angesagt und es geht von vorne los! Nein, Moment, jeden Abend noch die Benzinpumpe ans Meer schleppen und 1000l Wasser fuer die kleinen pumpen. Und ungelogen: die Pumpe war jeden Abend kaputt und jeden Abend an ner anderen Stelle (sah auch eher aus wie ein billiger Rasenmaehermotor). Ich glaube so wenig Schlaf wie in dieser Zeit hab ich seit ich Anfang zwanzig war nicht mehr gehabt. Irgendwann kam der Punkt, wo alles und jeder wehtut. Man will weinen und weiss eigentlich nicht warum, es geht einfach nicht mehr…und in diesem Moment ist man 15m unter Wasser…nein ganz so schlimm war s nicht. Aber es ist auch interessant, wie durchweg gar nicht mal so schlimm das alles in meinen Erinnerungen erscheint…kann mich aber auch noch genau an die Momente erinnern, wo ich dachte es geht nicht mehr ;)
Lirum larum: man faengt an, die kleine Larven zu hassen und wuenscht sich ein Ende der Brutpflege! irgendwann war auch das geschafft und alle samples vertuetet und verpackt; in USA angekommen sind sie allerdings noch lange nicht! Man braucht fuer alles was mit corals zu tun hat ne permit und das laeuft entweder ueber den EINEN weg, oder aber es dauert sehr lange….na toll, still waiting ;)
wasn sonst noch passiert? war in ner Hoehle/Cenote tauchen, was super abgefahren und spacig war, weil 1. man saeuft buchstaeblich ab im suesswasser im vergleich zu salzwasser 2. die sichtweite so wie in luft ist; man kommt sich also eher wie ein raumfahrer bei den landschaften vor, denn wie ein taucher (cenotes sind ausgeschwemmte Kalksteinhoehlen, die von der zeit stammen als die Halbinsel yucatan unter wasser stand und irgendwie sind alle hoehlen irgendwo miteinander verbunden, entsprechend gibt es wenig tiere und man kommt sich vor als fliege man durch eine tropfsteinhoehle) und 3. es einfach erstmal ein total geiles gefuehl ist, in nen 2m schacht zu tauchen (das ist schon ein psychologischer kick, dass es da dann nicht nach OBEN geht zum auftauchen. Also, Fazit: gerne nochmal!
Ausserdem hab ich den mexican independence day mitgefeiert (you guys know Mescal? ja, genau, gleiche pflanze wie tequila allerdings meskalin drin und schon ne komische sache davon “betrunken” zu sein ;) ).
Wie dem auch sei: genug gelabert, wieder heil zu hause, hoffe ihr habt alle spass und von allem das beste, wo immer ihr auch gerade seid!
hurricane dean hat puerto morelos ziemlich verschont und hat weiter suedlich Schaden angerichtet! Dennoch: fuer 2 Tage gab es Wind der Kategorie ‘tropical storm’ und krasse gewitter, und dagegen ist so ein unwetterchen in deutschland wirklich picknick wetter! wie dem auch sei, die hurricane-meets-beach-night haben wir in einem stabilen steinhaus verbracht, wasservorraete wurden angeschafft, aber nix groesseres ist passiert. am naechsten tag gings raus wellen und zerstoerung anschauen! wie SEHR es abging kann man vielleicht daran erkennen, wie verbogen die palmen sind und, dass es einen zaun bis auf das Gatter komplett aus den Angeln gehoben hat. des tags zuvor haben wir routinemaessig ein touri programm geplant: Tulum, die wahrscheinlich schoenste Maja Staette, weil direkt am Meer und so. Die Autobahn auf dem Weg dorthin war leer, aber wir hatten die richtige Entscheidung getroffen: die Farbe des Meeres dort ist schon eher irreal, so schoen ist das und das beste ist, dass man ins direkt an der site ins Meer kann. Cool!
der 2te monat in mexico war wirklich … quite exciting! nachdem anfang des monats noch nicht viel los war und ich schon kurz davor war einen blog eintrag mit dem titel: “all we need is sex, all we get is hurricanes” zu schreiben, gings am 01.09.2007 voll ab. Erst hat die eine Art Acropora gespawnt (das war noch sehr zivilisiert), 2 (?) Tage spaeter die andere Art, Montastraea, und das war wirklich wie im Kino. Man ist bei Nacht unter Wasser waitin for something to happen und dann geht s auf einmal los und alle Korallen fangen an Eier und Spermien ins Wasser zu lassen. Man selbst mittendrin und weiss gar nicht was abgeht: braune, dicke Tropfen und es regnet nach oben ;) ! Bitte schaut euch das Video an (auf www.dailydigest.voolstra.de), um einen eindruck davon zu erhalten, was abgeht! GEIL GEIL GEIL! Auch das Bild von der Ausbeute ist sehr lehrreich: ich denke ein coral Ei ist am Ende wesentlich teurer als Kaviar…aber was tut man nicht alles fuer die Wissenschaft…
Naja, und das war dann auch der Zeitpunkt wo an Schlaf nicht mehr zu denken war, denn diese larven brauchen CONSTANT NURSERY. Wir haben das wie bei der Navy gemacht: 4 hours on, 8 hours off, also 2 Schichten pro Tag: 12h-4h, 4h-8h, 8h-12h morgens und abends. Ich hatte die 8h-12h Schicht und hab schon gedacht “lucky me”, aber denkste: jeder Schicht wurde ein Professor zugeteilt und unsere Schicht hat wirklich den Drachen bekommen. Das kann man (und soll man vielleicht auch) NICHT wiedergeben. Die war auf jeden Fall total durchgeknallt. Wo andere Leute einen Filter haben, kommt s dann ungefiltert aus ihrem “pie hole”. Die Alte machte keinen Gefangenen! Ich war die ersten 3 Naechte sowieso durchgehend wach, weil wir DNA und RNA aus den frischen Eiern isoliert haben. Da gibt s halt kein Warten bis zum naechsten Morgen: die frische Ware will verarbeitet werden: no excuses!
Meine erste Woche sah also so aus: nachmittags tauchen, nachts tauchen, species 1 coral spawn, zurueck um 0.00h, isolate RNA/DNA bis 4.00h: schlafen, 8.00h: Schichtbeginn, 12.00h: Mittagessen, und dann war auch schon wieder tauchen angesagt und es geht von vorne los! Nein, Moment, jeden Abend noch die Benzinpumpe ans Meer schleppen und 1000l Wasser fuer die kleinen pumpen. Und ungelogen: die Pumpe war jeden Abend kaputt und jeden Abend an ner anderen Stelle (sah auch eher aus wie ein billiger Rasenmaehermotor). Ich glaube so wenig Schlaf wie in dieser Zeit hab ich seit ich Anfang zwanzig war nicht mehr gehabt. Irgendwann kam der Punkt, wo alles und jeder wehtut. Man will weinen und weiss eigentlich nicht warum, es geht einfach nicht mehr…und in diesem Moment ist man 15m unter Wasser…nein ganz so schlimm war s nicht. Aber es ist auch interessant, wie durchweg gar nicht mal so schlimm das alles in meinen Erinnerungen erscheint…kann mich aber auch noch genau an die Momente erinnern, wo ich dachte es geht nicht mehr ;)
Lirum larum: man faengt an, die kleine Larven zu hassen und wuenscht sich ein Ende der Brutpflege! irgendwann war auch das geschafft und alle samples vertuetet und verpackt; in USA angekommen sind sie allerdings noch lange nicht! Man braucht fuer alles was mit corals zu tun hat ne permit und das laeuft entweder ueber den EINEN weg, oder aber es dauert sehr lange….na toll, still waiting ;)
wasn sonst noch passiert? war in ner Hoehle/Cenote tauchen, was super abgefahren und spacig war, weil 1. man saeuft buchstaeblich ab im suesswasser im vergleich zu salzwasser 2. die sichtweite so wie in luft ist; man kommt sich also eher wie ein raumfahrer bei den landschaften vor, denn wie ein taucher (cenotes sind ausgeschwemmte Kalksteinhoehlen, die von der zeit stammen als die Halbinsel yucatan unter wasser stand und irgendwie sind alle hoehlen irgendwo miteinander verbunden, entsprechend gibt es wenig tiere und man kommt sich vor als fliege man durch eine tropfsteinhoehle) und 3. es einfach erstmal ein total geiles gefuehl ist, in nen 2m schacht zu tauchen (das ist schon ein psychologischer kick, dass es da dann nicht nach OBEN geht zum auftauchen. Also, Fazit: gerne nochmal!
Ausserdem hab ich den mexican independence day mitgefeiert (you guys know Mescal? ja, genau, gleiche pflanze wie tequila allerdings meskalin drin und schon ne komische sache davon “betrunken” zu sein ;) ).
Wie dem auch sei: genug gelabert, wieder heil zu hause, hoffe ihr habt alle spass und von allem das beste, wo immer ihr auch gerade seid!

You fail at failing =) Tuesday, November 13th, 2007

Tackle Any Issue With a List of 100
Tuesday, November 13th, 2007
The List of 100 is a powerful technique you can use to generate ideas, clarify your thoughts, uncover hidden problems or get solutions to any specific questions you’re interested in.
The technique is very simple in principle: state your issue or question in the top of a blank sheet of paper and come up with a list of one hundred answers or solutions about it.
It’s exactly this exaggeration that makes the technique powerful.
When starting your list you may believe that there’s no way to get it done. But then, at some point during the exercise, you will naturally have your subconscious mind naturally engaged in the process.
The technique is based on the concept of getting good ideas from lots of ideas. With a List of 100 you tend to get more unexpected ideas, because you catch your subconscious off guard, not giving it any time for its behind-the-scenes editing.
Ground Rules
1. Do it at one sitting
2. Eliminate distractions
hint: Don’t worry too much about repeating entries; duplicates can shed light on your patterns of thought.
Dynamics
1. First 30 entries or so: where you escape circular thinking
2. Next 40 entries: where patterns emerge
hint: Phase two is usually the hardest one, as you may find it difficult to let go of the ideas you had in the first phase in order to come up with new, distinct ones.
3. Last 30 entries: where the gems are
Applications of Lists of 100
1. 100 Things to Write a List of 100 About (ok, that one was obvious)
2. 100 Ways To Improve My Life
3. 100 Things That Are Going Right
4. 1000 Things That Are Going Wrong (just kiddin…)
5. 100 Ways To Make A Difference
6. 100 Things I’ll Never Do Again
7. … you don t expect me to finish this list for you, right?

The List of 100 is a powerful technique you can use to generate ideas, clarify your thoughts, uncover hidden problems or get solutions to any specific questions you’re interested in.
The technique is very simple in principle: state your issue or question in the top of a blank sheet of paper and come up with a list of one hundred answers or solutions about it.
It’s exactly this exaggeration that makes the technique powerful.
When starting your list you may believe that there’s no way to get it done. But then, at some point during the exercise, you will naturally have your subconscious mind naturally engaged in the process.
The technique is based on the concept of getting good ideas from lots of ideas. With a List of 100 you tend to get more unexpected ideas, because you catch your subconscious off guard, not giving it any time for its behind-the-scenes editing.
Ground Rules
1. Do it at one sitting
2. Eliminate distractions
hint: Don’t worry too much about repeating entries; duplicates can shed light on your patterns of thought.
Dynamics
1. First 30 entries or so: where you escape circular thinking
2. Next 40 entries: where patterns emerge
hint: Phase two is usually the hardest one, as you may find it difficult to let go of the ideas you had in the first phase in order to come up with new, distinct ones.
3. Last 30 entries: where the gems are
Applications of Lists of 100
1. 100 Things to Write a List of 100 About (ok, that one was obvious)
2. 100 Ways To Improve My Life
3. 100 Things That Are Going Right
4. 1000 Things That Are Going Wrong (just kiddin…)
5. 100 Ways To Make A Difference
6. 100 Things I’ll Never Do Again
7. … you don t expect me to finish this list for you, right?


Sony TWA/T Camera Case is at best “Unfortunately” Named
Wednesday, November 7th, 2007
what where the little techies thinking … you’d think a company might vet its naming conventions before publishing them for all to see, but no … haha
“Draw envious looks,” says Sony, by carrying your camera around in your TWA/T. This LCS-TWA/T carrying case for Sony CyberShot W- and T- series cameras will be available from now on. Too bad this case didn’t come in pink, or I’d be all over it by now.

what where the little techies thinking … you’d think a company might vet its naming conventions before publishing them for all to see, but no … haha
“Draw envious looks,” says Sony, by carrying your camera around in your TWA/T. This LCS-TWA/T carrying case for Sony CyberShot W- and T- series cameras will be available from now on. Too bad this case didn’t come in pink, or I’d be all over it by now.


Yoda tells you what to do if you re stuck Wednesday, November 7th, 2007

welcome to web 2.0: Explora Tree is a nice thinking guide!
Thursday, November 1st, 2007
free online software Explora Tree can make you help structure your thinking. In essence, it helps you organize your thoughts and ideas in that it provides hierachical layers for your projects, etc. What I like specifically is the vast amount of templates the software provides for you!
check it out at: link
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Bruce Schneier is right: it is “The War on the Unexpected” !
Thursday, November 1st, 2007
In today s article on Bruce Schneiers s blog he writes about “the war on the unexpected”. It is basically about where our society is headin if we keep on doing what we re doin right now.
He explains: “We’ve opened up a new front on the war on terror. It’s an attack on the unique, the unorthodox, the unexpected; it’s a war on different. If you act different, you might find yourself investigated, questioned, and even arrested — even if you did nothing wrong, and had no intention of doing anything wrong. The problem is a combination of citizen informants and a CYA attitude among police that results in a knee-jerk escalation of reported threats.”
what I find even more interesting is the comments section, so check it out and read it carefully!
In today s article on Bruce Schneiers s blog he writes about “the war on the unexpected”. It is basically about where our society is headin if we keep on doing what we re doin right now.
He explains: “We’ve opened up a new front on the war on terror. It’s an attack on the unique, the unorthodox, the unexpected; it’s a war on different. If you act different, you might find yourself investigated, questioned, and even arrested — even if you did nothing wrong, and had no intention of doing anything wrong. The problem is a combination of citizen informants and a CYA attitude among police that results in a knee-jerk escalation of reported threats.”
what I find even more interesting is the comments section, so check it out and read it carefully!

