
Facebook: FarmVille is bigger than Twitter
Friday, January 1st, 2010
this is scary … in a way …
Big numbers revealed, as the site hits 350 million users
By Marc Chacksfield
December 2nd 2009 | Tell us what you think [ 9 comments ]
Facebook brings out the big numbers
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Facebook has released some startling figures today, which underlines just how big the site has become.
Speaking to journalists at the UK headquarters, with TechRadar in attendance, Facebook revealed just how many people log on each day and the stats are pretty mind-blowing. The company also noted that one of its apps, 'Farmville', is more popular than its major rival in the social-networking world – Twitter.
Here come the numbers: worldwide Facebook is clocking up 200 billion page views a month, with 350 million users globally logging into the site.
When it comes to the site's online chat function, 1.6 billion messages are sent every single day and 2.5 billion photos uploaded a month (around a thousand a second).
Facebook is also now hitting 23 million unique users a month in the UK, with each of those people logging on spending around 25 minutes on the website a day.
With so many users, Facebook is keen to push itself beyond that of a place that you come to see what your friends are up to.
(…)
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ouch … it’s the same everywhere
Friday, January 1st, 2010
from American Bedu by American Bedu

The majority of Saudi Arabia’s population is under 21 years of age. I have had a number of discussions with many Saudis about the new generation and expectations of Saudi youth. There will always be those who are exceptional and of course those who are far less than exceptional and then the mainstream youth. But what exactly are the mainstream youth of Saudi’s new and upcoming generation? The young men seem to be much more “me” oriented and demanding and impatient. Impertinent is another word that comes to mind. One recent example of what I mean happened last week at a Saudi government school in Al-Qassim. A ninth-grade youth was not only disrupting the class but also making inappropriate statements about another student. The (Saudi) teacher asked this student to come to his desk. The youth insolently rose from his desk and sauntered to the teacher’s desk. The teacher told the student privately that his behavior was inappropriate for the classroom and if he could not behave he would be sent to the principal’s office. The student responded “I don’t care if you send me to the principal’s office. You can even send me to the Minister’s office.” The Saudi teacher was so surprised to be addressed as such by a ninth grade student that he chose to tell the student he did not deserve to be in the classroom today and told the student to leave the classroom. I’m not sure if that was the best response but apparently this incident was pretty typical of actions of the youth in the classroom and the teacher had just had enough.
So why are the youth today having such attitudes and lack of respect? And what recourses are there to change this attitude? Particularly before these youth are expected to take responsible positions in society?
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someone didn t get in …
Friday, January 1st, 2010
Saudische Uni
Luxus-Forschung in der Wüstenfestung
Mitarbeiter raunen von einem märchenhaften Campus mit Spitzenlabors. Die Kaust-Universität in Saudi-Arabien ist ein Traum für Forscher und Studenten - aber streng abgeschottet. Das soll sie vor religiösen Eiferern schützen. Denn hier dürfen Männer und Frauen gemeinsam lernen und arbeiten.
Wer als Wissenschaftler den Bezug zur Realität verliert, zieht in den Elfenbeinturm. Doch was verleitet renommierte Forscher dazu, ihre Zelte in einer Wüstenfestung in Saudi-Arabien aufzuschlagen, verborgen hinter hohen Betonmauern, bewacht von schwerbewaffneten Sicherheitsbeamten?

Die Antwort der Studenten und Professoren, die seit dem vergangenen September in Saudi-Arabien auf dem Gelände der König Abdullah Universität für Wissenschaft und Technologie (Kaust) wohnen, forschen, lehren und lernen, lautet schlicht: Geld.
Denn in der neuen Uni am Roten Meer gibt es hochdotierte Stipendien, anständige Gehälter und großzügige Forschungsetats. Hinzu kommt eine einmalige Erfahrung in einem Multi-Kulti-Umfeld, die jedem konventionellen Lebenslauf ein exotisches I-Tüpfelchen aufsetzt.
Ein Uni-Leben wie im offenen Strafvollzug
Die Schattenseiten: Einige Forscher mussten nach ihrer Ankunft feststellen, dass die von ihnen benötigten Labors noch nicht fertig waren. Die Sicherheitsvorkehrungen rund um das Universitätsgelände sind so streng, als lebten hier Gefangene im offenen Vollzug.
Wer auf dem Weg zu dem hermetisch abgeriegelten Campus die erste Sperre passiert hat, die von der Nationalgarde bewacht wird, muss sich zunächst in einem Besucher-Pavillon bei einem Wachmann melden. Erst wenn der überprüft hat, welcher Mitarbeiter der Universität den Besucher eingeladen hat, wird er zu einer zweiten Sperre vorgelassen, an der Angehörige der Wachmannschaft der staatlichen Ölgesellschaft Saudi Aramco postiert sind. Drinnen auf dem Gelände übernimmt dann die universitätseigene Sicherheitsfirma die Überwachung.
Die junge saudische Frau mit dem schwarzen Gesichtsschleier und den hochhackigen weißen Sandalen, die an diesem heißen Herbsttag mit ihrem "männlichen Vormund" die 80 Kilometer von der Hafenstadt Dschidda zur Uni gefahren ist, wird gar nicht erst bis zur zweiten Sperre vorgelassen. "Ich möchte hier studieren, so Gott will", sagt sie, "aber ich brauche noch mehr Informationen über die Zulassungsvoraussetzungen."
Angst vor Terroristen - und vor kritischen Blicken
Der saudische Wachmann ist freundlich zu der Bewerberin. Doch statt sie ins Kaust-Verwaltungsgebäude zu schicken, drückt er ihrem "Vormund" nach zehnminütiger Diskussion und zwei Telefonaten mit der Verwaltung nur einen kleinen gelben Zettel mit einer Telefonnummer in die Hand. "Gestern war ein hochrangiger Regierungsbeamter hier, der durfte auch nicht hinein, der hat vielleicht getobt", erzählt der junge Wachmann. "Ich kann da nichts machen, ich habe strikte Befehle - sonst verliere ich meinen Job."
Das Klima der Angst hat offensichtlich auch einige der Dozenten erfasst. "Wenn ich einen Journalisten als Besucher auf das Uni-Gelände einlade, bekomme ich hinterher vielleicht Ärger", sagt ein verunsicherter Junior-Professor aus Europa.
Denn die strikten Sicherheitsmaßnahmen rund um die Uni sollen nicht nur Attacken von Qaida-Terroristen verhindern, die in den vergangenen Jahren mehrere Selbstmordanschläge auf ausländische Einrichtungen in dem islamischen Königreich verübt hatten. Sie sollen auch Journalisten fernhalten. "Wir empfangen derzeit keine Journalisten, und ich kann auch nicht sagen, wann sich dies ändern wird", erklärt Christopher Sands, Assistent des Direktors für Universitätsbeziehungen. Selbst zu den Gründen für diese ablehnende Haltung darf er nichts sagen.
Maulkörbe wegen des Streits mit Religionsgelehrten?
Saudische Beobachter vermuten, dass die Universitätsleitung wegen eines Streits mit den Religionsgelehrten alle Mitarbeiter zum Schweigen verdonnert hat. Denn kurz nach der pompösen Eröffnung der Universität im vergangenen September hatte sich einer der wichtigsten Islam-Gelehrten von Saudi-Arabien kritisch über Kaust geäußert.
Scheich Saad al-Schithri störte sich daran, dass Männer und Frauen in der Kaust gemeinsam forschen und studieren. Denn an allen anderen Universitäten des Landes findet gemäß der staatlich verordneten Geschlechtertrennung kein gemeinsamer Unterricht statt. Außerdem forderte Al-Schithri die Gründung eines Komitees, das überprüfen solle, ob die Kaust-Lehrpläne mit dem Islam zu vereinbaren seien.
Da platzte König Abdullah, der den Bau der Universität in Auftrag gegeben hatte, der Kragen. Er entließ den kritischen Scheich aus dem hohen Rat der Religionsgelehrten. Das hatte es in dem konservativ-islamischen Königreich noch nie zuvor gegeben.
"Die neue Universität ist ein Traum, die technischen Einrichtungen sind Weltklasse", schwärmt ein junger Unternehmer aus Dschidda, der mit den Forschern der Kaust kooperieren will. Doch er sagt auch: "Aus dem Plan, dass sich die Wissensgesellschaft von dieser Uni aus Schritt für Schritt in ganz Saudi-Arabien ausbreiten soll, wird nichts werden, wenn sie ihre Forschung hinter hohen Mauern verstecken."
Von Anne-Beatrice Clasmann, dpa